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A schejnen Dank, Chemnitz

- Ausstellung in der Villa Esche zu den Tagen der jüdischen Kultur -

 

Was brauchen Künstler, um schaffen zu können? Pinsel und Farben, eine Leinwand, oder ein Stück Holz, einen Klumpen Ton, einen Fetzen Stoff? Gewiss – doch damit nicht genug: da, wo er lebt, sollte der Künstler sich wohlfühlen, eine Heimat haben, um, wie der sprichwörtliche Baum, dessen Wurzeln in die Erde gehen müssen, Zweige, Blätter und Blüten gen Himmel zu strecken.

 

Diese Heimat haben die aus der Ukraine stammenden Künstler Igor Slutskyy, Oksana Potievska, Borys Ostrovskyy, Oleg Monin und das Ehepaar Olga und Slawa Potiyevskiy in Chemnitz gefunden, einem Ort, dessen reiche Kultur- und Kunsttradition heute mehr denn je erlebbar ist. Die Ausstellung in der Villa Esche, einem Chemnitzer Kleinod von europäischem Rang, gibt nun Einblick in ihr Schaffen. Als Gast beteiligt sich auch Michail Slutsker aus Prag an der Ausstellung.

 

Zur Vernissage am 24. Februar 2010, 19 Uhr, erklingen Songs von George Gershwin, selbst Sohn jüdischer Immigranten, unter dem Motto „My time is today“. Es musizieren Jung Eun Park (Sopran), Jörg Kersten (Bariton) und Tom Bitterlich (Klavier) von der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz.

 

Die Ausstellung ist bis Ende April zu den Öffnungszeiten der Villa Esche (Mittwoch, Freitag-Sonntag: 10-18 Uhr) zu sehen.

 

 

 

 
 
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